
Die Musiker dagegen waren trotz Regen rechtzeitig eingetroffen und testeten die Akustik der Gartenschüür. Thomas Strickler bediente die Klarinette, Altosax und Bassklarinette, ein Instrument, das man hier zum ersten Mal gesehen und gehört hat. Die Gitarre spielte Thomas Müller-Millet, ein Chorleiter und Arrangeur aus Aarau. Somit hatten wir nicht nur zwei Thomase, sondern auch zwei Ivans wie üblich. Hrdina am Schlagzeug und Kubias mit der Trompete ergänzten mit John Service und Miro Steiner, beide Posaune und dem dritten Gast, Anto Schulz am Bass, der im letzten Moment für den erkrankten Felix Trachsel eingesprungen ist, das Ensemble zu einem Septett. Dieses trat allerdings komplett erst nach der Pause auf.
Das Trio spielte im ersten Set französische Titel und brasilianische Choros, wobei beide Thomase sich auch als Sänger präsentierten. Die Stimmung war mehrheitlich eher gedämpft, weil ohne Schlagzeug gespielt wurde. Hervorgehoben wurde dabei der Einfluss der französischen Musik auf die amerikanische Jazzmusik. Bekannt sind Sous le ciel de Paris von Edith Piaf, oder Si tu vois ma mère vom Sidney Bechet, welche im Repertoire von vielen Bands sind und auch hier schon mal gehört wurden.
Im zweiten Set kamen dann auch alle oben genannten Musiker dazu und es wurde sehr heiss. Nicht nur die Luft, sondern auch die Stimmung.
Die Fotos vom René Marin und die Videos von Anne Eugster könnten als Nachweis dienen. Vielen Dank an alle…